Männer Liebeskummer Verhalten

Du interessierst Dich für das Thema  „Männer Liebeskummer Verhalten“? Wie reagieren Männer nach einer Trennung? Wie versuchen sie, mit dem Schmerz über das Aus fertig zu werden? All diesen Fragen haben wir uns gestellt – und stehen Dir in dem folgenden Beitrag Rede und Antwort!

Wie gehen Männer mit Liebeskummer um?

Männer und Liebeskummer – kein ganz einfaches Thema, wie es scheint. Zwar ist eine Trennung und der damit einhergehende Schmerz über das Aus für keinen Betroffenen schön – im Gegenteil. Sowohl Männer als auch Frauen haben damit zu kämpfen, und das für eine gewisse Zeit. Im Gegensatz zu Männern tun sich Frauen hingegen leichter, die damit einhergehenden Gefühle zu akzeptieren – und diese auch zuzulassen.

  • Genau dies ist nämlich wichtig, um den Liebeskummer letzten Endes überwinden zu können.
  • Doch viele Männer haben genau davor Angst.
  • Und tun alles, um die unerwünschten Emotionen zu verdrängen.

So setzen viele beispielsweise auf die Taktik „sich schnell in eine neue Beziehung stürzen“. Das geschieht zum einen aus dem Wunsch heraus, sich so nicht Gefühlen wie Trauer, Wut, Schmerz und Verzweiflung aussetzen zu müssen, diesen gewissermaßen so entgehen zu können. Darüber hinaus ist eine neue Beziehung ein willkommener Anlass, sich und der Welt zu zeigen „Seht her, die Trennung hat mir überhaupt nichts ausgemacht. Und ich habe sogar schon eine Neue!“.

Denn Schwäche zu zeigen, das fällt vielen immer noch schwer – auch, wenn es gerade in diesem Moment, in dieser Situation eine gewisse Entlastung bedeuten würde. Doch erlauben sich dies die Wenigsten – leider..

Manch einer versucht auch, den Schmerz und den Kummer mit Alkohol oder gar Drogen zu betäuben. Für den einen Moment mag dies vielleicht funktionieren – früher oder später werden die Emotionen aber wieder zurückkommen, mit all ihrer Macht. Das ist also ebenfalls kein Weg, den man weiterempfehlen könnte…

Wie erleben Männer Liebeskummer noch?

Liebeskummer ist für viele Männer leider also noch immer etwas, was sie sich nicht gestatten dürfen. Weil es „unmännlich“ ist, seinen Schmerz zu zeigen – zu tief ist der Satz „Ein Mann weint nicht“ noch immer in vielen Köpfen verankert. Dabei würde es in manchen Momenten sehr gut tun – siehe oben.

Doch widerspricht dies eben dem Bild von einem starken Kerl, der über allem steht, dem niemand etwas anhaben kann – nicht mal eine Frau. Man(n) gefällt sich in dieser Rolle, auch, wenn das nicht immer gut ist. Und so wird häufig mit aller Macht versucht, dieses Bild auch aufrecht zu erhalten, komme was wolle.

 

Manch einer stürzt sich auch in den Sport, um dort seine Wut und seinen Schmerz raus zu lassen. Darüber sprechen wollen (können?) die wenigsten.

Doch zum Glück ändert sich dies gerade. Mittlerweile wird es auch seitens der Gesellschaft immer mehr akzeptiert, dass auch ein Mann Schmerz und Trauer empfinden darf. Dass es in Ordnung ist, die Tränen raus zu lassen, dass man(n) deswegen nicht gleich Muskeln verliert. Diese Erkenntnisse setzen sich langsam durch – auch, wenn es wohl noch einige Zeit lang dauern wird, bis es auch für Männer in Ordnung ist, ohne Wenn und Aber zu ihren Gefühlen zu stehen.