Liebeskummer Depression

Du fragst Dich, ob man durch Liebeskummer Depression bekommen kann? Und wie man diese schwierige Phase wieder überwindet? Wie äußert sich eine solche Phase überhaupt? Wir haben uns das Thema genauer angesehen – und wollen Dir jetzt unser Wissen mitteilen!

Kann man durch Liebeskummer depressiv werden?

Wenn eine Beziehung zu Ende geht und man selbst dies endgültig realisiert, scheint erst einmal eine Welt zusammenzubrechen. Das ist auch sehr verständlich. Schließlich waren mit der Partnerschaft stets bestimmte Hoffnungen, Wünsche, Träume und Ziele verbunden – und diese müssen nun aufgegeben werden. Ganz zu schweigen davon, dass man sich allein durch das Verlassen werden ungeliebt(er) fühlt, für nicht gut genug befunden… All das tut unglaublich weh.

Und ist eine emotional sehr anstrengende Phase, eine, die einen selbst an die eigenen Grenzen zu bringen scheint. Mitunter weiß man gar nicht, wie man überhaupt jemals wieder Hoffnung schöpfen kann, inmitten all dieser Verzweiflung, der Trauer und dem Schmerz. Wird man irgendwann wieder Licht am Ende des Tunnels sehen?

Bei manch einem kommt nun eine depressive Phase (wenn nicht sogar eine Depression) mit hinzu. Ob dem so ist, hängt auch von der allgemeinen psychischen Verfassung ab – etwa davon, ob man schon früher dazu geneigt hat. Pauschal kann man jedoch NICHT sagen, dass jeder Liebeskummer zu einer Depression führt. Doch gibt es Personen, die tendenziell dazu neigen – Gründe hierfür können beispielsweise eine geringe Selbstakzeptanz, die Neigung zu ständigen Grübeleien und weitere Faktoren sein.

doch wie äußert sich eine solche Phase eigentlich? Vor allem auf die folgende Art und Weise:

  • Man hat keine Energie mehr.
  • Schafft es kaum noch, aufzustehen.
  • Und raus zu gehen, Dinge zu erledigen.

Schon die kleinste Anstrengung scheint übermenschliche Kräfte zu kosten. Und unmöglich zu sein. Um einen herum, in einem selbst ist eigentlich nur noch Leere, Hoffnungslosigkeit, dazu eine ständige Müdigkeit. Man empfindet kaum noch etwas, alles erscheint sinnlos und „schwarz“. Es ist eine sehr gefährliche Phase – aus der man alleine nicht immer herauskommt.

Liebeskummer Depression: Medikamente ja oder nein?

 

Wer den Verdacht hat, dass er unter einer Depression aufgrund des Liebeskummers leidet, der sollte umgehend einen Arzt aufsuchen! und ihm offen und ehrlich die Symptome schildern. Der Arzt wird dann im Gespräch mit einem selbst entscheiden, welche weiteren Schritte sinnvoll sind. Und ob eine Medikation angebracht ist.

 

Bitte bedenke jedoch: Die Medikamente können stets nur die Symptome lindern – und nicht an die Ursache gehen! Sofern Du Dich daher nicht mit dem Liebeskummer und den damit einhergehenden Gefühlen auseinandersetzt, sofern Du nicht bereit bist, die Trennung zu verarbeiten und die Gründe dafür zu beleuchten, dann wird es schwierig, den Liebeskummer wirklich zu überwinden. Doch bitte versuche es – um Deiner selbst willen!

Wir raten Dir dazu, Dir einen Therapeuten zu suchen, der Dir gerade jetzt helfen kann. Bei dem Du Dich aussprechen kannst und der Dir ermöglicht, wieder zu Dir selbst zu finden. Gerade jetzt ist es nämlich sehr wichtig, Hilfe anzunehmen, annehmen zu können. Um so wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Und die Liebeskummer Depression endgültig zu überwinden, für immer.