Liebeskummer bei Männern

Du willst mehr über das Thema Liebeskummer bei Männern erfahren? Wie dieser abläuft und was die jeweiligen Besonderheiten sind? Und vor allem: Was man gegen den Trennungsschmerz tun kann? Bei uns erfährst Du mehr dazu!

Wie lange dauert Liebeskummer bei Männern?

Leider lässt es sich nicht ganz genau sagen, wie lange der Liebeskummer andauert – so wünschenswert das manchmal auch wäre. Doch spielen dafür einfach zu viele verschiedene Faktoren eine Rolle… So kommt es beispielsweise darauf an, wie die jeweiligen Umstände der Trennung waren, wie einvernehmlich man auseinander gegangen ist. Oder wie lange die Beziehung gedauert hat, wie sehr man von dem Aus überrascht wurde… Und wie man mit der Trennung insgesamt umgeht. Kann man seine Gefühle zulassen, sie akzeptieren und auch ausleben? Oder verdrängt man sie?

All das ist mit entscheidend dafür, wie lange der Liebeskummer andauert, wann man die Ex endlich loslassen und wirklich nach vorne schauen kann. Gerade bei Männern ist jedoch die Herausforderung, dass eine gewisse Scheu besteht, die Gefühle auszuleben. Viele haben noch immer im Hinterkopf, dass es „unmännlich“ ist, Emotionen zu zeigen, zu weinen, traurig und verzweifelt über das Aus der Beziehung zu sein.

  • Stattdessen stürzen sie sich sofort in eine neue Beziehung.
  • Auch, um sich selbst (und ihrer Umgebung) zu beweisen, dass ihnen die Trennung nichts anhaben konnte.
  • Und um das angeknackste Selbstbewusstsein wieder aufzurichten.

Doch führt diese „Strategie“ nicht zum Ziel – im Gegenteil. Die Ex ist auf diese Weise nämlich noch immer präsent, wirft ihre Schatten auf die Beziehung. Und das ist natürlich alles andere als Sinn der Sache…

Wie leidet ein Mann bei Liebeskummer?

Natürlich sind nicht alle Männer gleich. Und jeder hat seine ganz persönliche Strategie, um mit schwierigen Situationen fertig zu werden – genau wie Frauen auch. Doch lässt es sich nicht leugnen, dass vielfach immer noch eine gewisse Angst vorherrscht, schwach zu sein. Schwäche zeigen zu können und zu dürfen. Stattdessen fressen sie den Kummer hin sich hinein, oder versuchen, ihn über den Sport oder andere Tätigkeiten auszuleben. Was aber meist nur bedingt gelingt.

 

Sie versuchen häufig, den Kummer mit sich selbst auszumachen, ja keinem zu zeigen, wie verwundet sie im Inneren sind. Dabei wäre es gerade jetzt so hilfreich und wertvoll, sich jemandem anzuvertrauen, Rat und Trost zu suchen. Auch, um eine neutrale Sichtweise zu erhalten…

 

Manch einer ist auch versucht, die Gefühle zu betäuben. Etwa mit ständigem Feiern, Flirten oder Alkohol, Drogen und Co. Gesund ist das natürlich nicht – doch kurzfristig scheint es zu helfen. Die Gefühle lassen sich jedoch nicht auf lange Sicht verdrängen. Vielmehr kommen sie dann später umso stärker zurück…

 

Zum Glück ändert sich das Ganze allmählich. Und die Männer erkennen, dass es eben KEIN Zeichen von Schwäche ist, die Tränen rauszulassen, einfach mal „nur“ traurig zu sein. Nein, vielmehr ist es ein Zeichen von Stärke – auch, weil man(n) weiß, dass man es in diesem einen Moment braucht. Das kann auch immer eine gewisse Entlastung darstellen. Und einem dabei helfen, über die Ex oder über die unglückliche Liebe hinweg zu kommen. Und endlich wieder nach vorne schauen zu können.